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Vor dem Papstbesuch : Werden Ungarn und Slowaken Franziskus verstehen?

Er hat ihre Einladung angenommen: Die slowakische Präsidentin Zuzana Čaputová im vergangenen Dezember bei Papst Franziskus in Rom Bild: mauritius images / Independent P

Diesen Sonntag beginnt Papst Franziskus seinen viertägigen Besuch in Ungarn und der Slowakei. Es wird für ihn keine einfache Reise, denn viele Katholiken dort fremdeln mit seinem Pontifikat.

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          In seinem jüngsten Angelus-Gebet hat Papst Franziskus die Gläubigen um geistige Unterstützung für seine am Sonntag beginnende Reise nach Ungarn und in die Slowakei gebeten. Er vertraue seine Besuche „der Fürbitte so vieler heldenhafter Bekenner des Glaubens an“, die in diesen Ländern „inmitten von Feindseligkeit und Verfolgung das Evangelium bezeugt“ hätten, sagte der Papst auf dem Petersplatz. Die Bitte, man möge für ihn beten, äußert der Papst vor jeder Auslandsreise.

          Matthias Rüb
          Politischer Korrespondent für Italien, den Vatikan, Albanien und Malta mit Sitz in Rom.
          Stephan Löwenstein
          Politischer Korrespondent mit Sitz in Wien.
          Niklas Zimmermann
          Redakteur in der Politik.

          Die Reise zur Abschlussmesse des Eucharistischen Weltkongresses in Budapest an diesem Sonntag und der anschließende dreitägige Besuch in der Slowakei sind aber alles andere als Routine für den 84 Jahre alten Papst, der im neunten Jahr seines Pontifikats steht. Nach seinem Besuch im Irak im März unternimmt Franziskus zum zweiten Mal eine Auslandsreise unter pandemischen Bedingungen. Und er nimmt erstmals seit seiner schweren Darmoperation von Anfang Juli wieder die Strapazen einer mehrtägigen Flugreise auf sich – mit fünf Stationen und zehn Ansprachen in vier Tagen.

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