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Probleme mit Eurofighter : Das stumpfe Schwert der Bundeswehr

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Der Eurofighter ist eines der modernsten Kampfflugzeuge der Welt – für die Bundeswehr ist er aber keine Lösung gegen mögliche Angriffe des russischen Abwehrsystems S-400 „Triumf“. Bild: Reuters

Die Bundeswehr verfügt mit dem Eurofighter über eines der modernsten Kampfflugzeuge der Welt. Eigentlich. Denn einen russischen Angriff auf das Baltikum könnte Deutschland mit den Flugzeugen nicht abwehren.

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          Von Ende Oktober bis zum 7. November hat in Norwegen das größte Manöver der Nato seit dem Kalten Krieg stattgefunden. 50.000 Soldaten übten den Bündnisfall: die Abwehr eines Angriffs auf ein Mitgliedsland. Sie wurden dazu mit rund 150 Flugzeugen, 60 Schiffen und mehr als 10.000 Fahrzeugen ausgerüstet. Das Szenario sei nicht gegen ein bestimmtes Land gerichtet, hieß es offiziell in der Allianz, doch hinter den Kulissen wurde klar in Richtung Moskau gedeutet. Vor allem Polen und die baltischen Staaten fürchten einen Angriff, wie ihn Putins Armee in den vergangenen Jahren an der russischen Westgrenze auch schon mehrfach geübt hat.

          Um einer Invasion des Baltikums wirksam zu begegnen, müsste die Nato den russischen Luftverteidigungsriegel knacken, um ihre Truppen schnell in das Angriffsgebiet schaffen zu können. Auf die Bundeswehr könnte sie dabei allerdings nicht zählen: Sie ist derzeit nicht in der Lage, moderne russische Luftabwehrsysteme wirksam zu bekämpfen.

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