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Coronavirus-Krise : Bundesstaaten verschieben Vorwahlen

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Die demokratischen Präsidentschaftsbewerber Joe Biden und Bernie Sanders Bild: AFP

Nach Louisiana gibt auch der Bundesstaat Georgia eine Verschiebung der Präsidentschaftsvorwahlen bekannt. Die Gesundheit der Wahlhelfer habe oberste Priorität.

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          Nach Louisiana verschiebt auch der amerikanische Bundesstaat Georgia wegen der Coronavirus-Krise die Präsidentschaftsvorwahlen von Demokraten und Republikanern. Die für den 24. März geplante Vorwahl werde auf den 19. Mai verschoben, teilte die Regierung von Georgia mit. Die Gesundheit der Wahlhelfer, ihrer Familien und der gesamten Bevölkerung habe für ihn „oberste Priorität“, erklärte der geschäftsführende Regierungsbeamte Brad Raffensperger.

          Am 24. März wollten sowohl die oppositionellen Demokraten als auch die Republikaner von Präsident Donald Trump in Georgia ihre Vorwahlen abhalten. Nach 66 bestätigten Coronavirus-Fällen und einem Todesfall rief Gouverneur Brian Kemp am Samstag jedoch den Gesundheitsnotstand aus.

          Arizona, Florida, Illinois und Ohio halten an Terminen fest

          Am Freitag hatte bereits Louisiana seine für den 4. April geplante Vorwahl auf den 20. Juni verschoben. Arizona, Florida, Illinois und Ohio wollen dagegen an ihren für kommenden Dienstag geplanten Vorwahlen festhalten. In Ohio hatte Gouverneur Mike DeWine zu Wochenbeginn wegen der Coronavirus-Krise den Notstand ausgerufen.

          Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hatte bereits in den vergangenen Tagen die Vorwahlen der Demokraten zur Bestimmung des Trump-Herausforderers überschattet. So sagten die beiden Präsidentschaftsbewerber Joe Biden und Bernie Sanders geplante Wahlkampfveranstaltungen ab.

          Ein für Sonntag geplantes TV-Duell zwischen dem früheren Vizepräsidenten und dem linksgerichteten Senator wird wegen des Coronavirus ohne Publikum ausgetragen. Es wird außerdem von Arizona in die Bundeshauptstadt Washington verlegt.

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