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Homeschooling : Frankreichs virtuelles Klassenzimmer

Homeschooling: Eine polnische Schülerin erhält zu Hause in Danzig virtuellen Unterricht. Bild: EPA

Schulschließungen bedeuten nicht Ferien: In Frankreich können Lehrer auf ein umfangreiches digitales Angebot zurückgreifen, Unterricht findet von nun an vor dem Bildschirm statt. Warum Lehrer dadurch nun beliebter werden.

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          An französischen Kinderzimmertüren hängen derzeit ungewohnte Hinweise: „Bitte nicht stören, Mathe von 9 bis 11 Uhr“. Millionen von jungen Franzosen haben fortan im virtuellen Klassenzimmer am Computer oder am Smartphone Unterricht; Störungen durch hereinplatzende Geschwister oder Eltern sind da unerwünscht. Der Übergang vom normalen Schulbetrieb auf „Homeschooling“ ist den meisten Lehrern an den weiterführenden Schulen von der 6. Klasse bis zum Abitur leichtgefallen.

          Michaela Wiegel

          Politische Korrespondentin mit Sitz in Paris.

          Denn in Frankreich verfügen alle Mittel- und Oberschulen über eigene, von der jeweiligen Schulakademie verwaltete Informationssysteme, über die gewöhnlich Hausaufgaben, Noten oder Ankündigungen wie etwa Unterrichtsausfälle eingesehen werden können. Zusätzlich verfügt das zentralistisch gesteuerte Schulwesen in Frankreich seit dem Zweiten Weltkrieg über eine Fernschule, die seit einigen Jahren auf Digitalisierung gesetzt hat.

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