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Impfung gegen Corona : Die alte Angst der Afroamerikaner

  • -Aktualisiert am

Der Afroamerikaner Jaques DeGraff lässt sich im Februar in New York gegen das Corona-Virus impfen. Bild: Reuters

In den Vereinigten Staaten lassen sich deutlich weniger Afroamerikaner impfen als Weiße. Das liegt auch an Erfahrungen, die Schwarze mit Gesundheitsbehörden gemacht haben. Viele kennen noch das Verbrechen von „Tuskegee“.

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          Lauren Nephew war von sich selbst überrascht. Sie hatte damit gerechnet, dass sie sich auf die erste Impfdosis gegen das Coronavirus freuen würde. Als Medizinerin kam die Gastroenterologin aus Indianapolis früher an die Reihe als viele andere Amerikanerinnen. Plötzlich seien da aber Zweifel gewesen, sagt Nephew – trotz zehn Jahren medizinischer Ausbildung, trotz einer Karriere als Professorin an der Universität von Indiana.

          „Ich bin Ärztin, aber ich bin auch eine schwarze Frau“, sagt Nephew. Und wie viele Afroamerikanerinnen hat sie negative Erfahrungen mit dem Gesundheitssystem gemacht. Sie kennt die Geschichte der Misshandlung von Schwarzen in diesem System.

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