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Coronavirus und Migration : Bewährt sich von der Leyen als Krisenmanagerin?

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am 3.März in Kastanies, bei einem Besuch an der griechisch-türkischen Grenze Bild: Reuters

Die EU-Kommissionspräsidentin wollte in Athen zeigen, dass die Migrationspolitik Chefsache ist. Die Corona-Pandemie ließ ihre Reise platzen. Nun muss von der Leyen Lösungen präsentieren – für zwei Krisen.

          4 Min.

          Eigentlich wollte Ursula von der Leyen am Donnerstag nach Athen fliegen. Auf ihrem Programm standen ein Besuch in einem Zentrum für Flüchtlingskinder und ein Gespräch mit dem griechischen Ministerpräsidenten. Das war alles erst am Mittwochmorgen geplant worden. Die EU-Kommissionspräsidentin wollte zeigen, dass die Migrationskrise Chefsache ist.

          Thomas Gutschker

          Politischer Korrespondent für die Europäische Union, die Nato und die Benelux-Länder mit Sitz in Brüssel.

          Doch am späten Abend bekamen Mitreisende einen Anruf: Von der Leyen müsse nun doch in Brüssel bleiben. Schließlich habe die italienische Regierung gerade bekannt gegeben, dass wegen der Corona-Pandemie nun auch Geschäfte, Bars und Restaurants im ganzen Land schließen müssten. Da könne die Präsidentin nicht ins Flugzeug steigen.

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