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Chinas Hilfe für Europa : Die Sorge vor Pekings großen Ambitionen

China demonstriert Solidarität mit Italien: Ein Bus in der Stadt Hangzhou Bild: AFP

Hilfe gegen Hilfe, gelebte Solidarität in der Not. Offiziell zeigt sich die EU-Kommission „sehr dankbar“ für die Unterstützung aus China in der Corona-Krise. Einer aber tanzt aus der Reihe: der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell.

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          Vor einer Woche berichtete Ursula von der Leyen in ihrer täglichen Videobotschaft von einem Telefonat mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang. „Wir waren uns beide einig, dass der Kampf gegen das Coronavirus ein globaler Kampf ist und dass wir uns in Zeiten der Not gegenseitig unterstützen müssen“, verkündete die EU-Kommissionspräsidentin.

          Thomas Gutschker

          Politischer Korrespondent für die Europäische Union, die Nato und die Benelux-Länder mit Sitz in Brüssel.

          Friederike Böge

          Politische Korrespondentin für Ostasien.

          China habe nicht vergessen, wie schnell die Europäische Union dem Land im Januar geholfen und mehr als fünfzig Tonnen Schutzausrüstung nach Wuhan geliefert habe. Deshalb sende Peking nun 200.000 Atemschutzgeräte, zwei Millionen OP-Masken und 50.000 Diagnosesets, ebenfalls kostenlos. „Wir sind China sehr dankbar für diese Unterstützung“, schloss von der Leyen.

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