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Corona-Katastrophe in Indien : Es regnet Asche

Knappes Gut: In Ghaziabad stellt eine Gurdwara, eine Gebets- und Schulstätte der Sikhs, bedürftigen Indern kostenlos Sauerstoff zur Verfügung. Bild: Getty

In Indien sterben Tausende Menschen an Corona. Der Familienvater Bahadur Singh Verma liegt selbst in einem Krankenbett. „Ich habe den Tod vor Augen gehabt“, sagt er. Nun schwappt die zweite Welle von den Metropolen ins Land hinein.

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          In Indiens Hauptstadt Neu Delhi ist die Stimmung in der Bevölkerung bedrückt. Jeder scheint jemanden zu kennen, der schwer an Covid-19 erkrankt oder gar in der Folge gestorben ist. „Ich habe in den vergangenen Tagen viele wegen Corona verloren, die mir etwas bedeutet haben“, sagt Bahadur Singh Verma der F.A.Z. telefonisch von seinem Krankenbett aus. Nun stelle er sein Telefon ab, um sich vor den schlechten Nachrichten zu schützen.

          Till Fähnders
          Politischer Korrespondent für Südostasien.

          „Ich habe alle um mich herum wissen lassen, dass ich über keine Todesfälle mehr informiert werden möchte. Ich möchte nur noch erfreuliche Nachrichten erhalten“, sagt der 67 alte Mann, der selbst positiv auf das Virus getestet wurde und unter schweren Atemproblemen zu leiden hatte. „Mit jedem Atemzug wusste ich nicht, ob ich den nächsten noch schaffe. Ich habe den Tod vor Augen gehabt“, sagt er. Bis zum Vortag habe er nicht einmal sprechen können.

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