30 Gläubige pro Kirche : Katholiken zornig auf Macron

Selbst in Frankreichs Kathedralen sollen in der Advents- und Weihnachtszeit nur 30 Personen Gottesdienste feiern dürfen. Die Katholiken sind empört. Sie halten die Obergrenze für unverhältnismäßig und „respektlos“.
Emmanuel Macron hat viele Katholiken gegen sich aufgebracht, weil er die Gottesdienste während der Advents- und Weihnachtszeit auf 30 Gläubige pro Kirche begrenzen will. Nach der Ankündigung des Präsidenten am Montagabend, dass pünktlich zum 1. Advent wieder Messen abgehalten werden dürfen, hagelte es Kritik. „30 Personen in unserer Kathedrale, das ist lächerlich und absurd“, empörte sich der Bischof von Chalons, Francois Touvet. Wenn die 4-Quadratmeter-Regel pro Person eingehalten werde, könnten 600 Personen in der 2500 Quadratmeter großen Kathedrale Platz finden. „Lernen Sie bitte rechnen“, ermahnte der Bischof den Präsidenten.





