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Langsamer Impfstart : Woran es in Europa hakt

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Theoretisch wäre auch hier in der Festhalle Frankfurt, in der das Impfen stattfinden soll, Akkordarbeit möglich, Bild: dpa

In vielen europäischen Staaten läuft das Impfen zäh an. Das hat viel mit Planungsfehlern zu tun – und meist wenig mit Brüssels Strategie bei der Impfstoffbeschaffung.

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          Der Tag, an dem ein normales Leben wieder in greifbare Nähe rücken sollte, war in der Europäischen Union der 27. Dezember 2020. Nicht nur in Deutschland begann die größte Impfaktion in der Geschichte des Landes, auch in den meisten anderen EU-Ländern wurden die ersten Corona-Impfungen verabreicht. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sprach am „V-Day“, dem „Vaccination Day“, von einem „berührenden Moment der Einigkeit“ und einer europäischen „Erfolgsgeschichte“.

          Brüssel hatte zwei Milliarden Impfdosen von sechs Herstellern für die ganze EU bestellt. Sie werden je nach Bevölkerungszahl auf die Mitgliedsländer verteilt. Doch aus dem symbolischen Impfstart im Gleichschritt ist kein einheitliches Fortkommen geworden. Das liegt auch daran, dass jedes Land selbst bestimmt, wer zuerst geimpft und wie das Ganze organisiert wird. Doch woran hakt es im Detail? Das ist je nach Land ganz unterschiedlich.

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