Wie vertrauenswürdig ist „Sputnik V“?
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Eine Medizinerin impft am Mittwoch im Kolumbus-Einkaufszentrum in Moskau mit „Sputnik V“. Bild: EPA
„Sputnik V“ ist im Westen bisher skeptisch beäugt worden. Nun hat die Fachzeitschrift „The Lancet“ dem Impfstoff eine hohe Wirksamkeit bestätigt. Doch ist den russischen Angaben zu trauen?
Die Entwicklung von Russlands Corona-Impfstoff „Sputnik V“ ist im Westen bisher skeptisch beobachtet worden. Besonders heftige Kritik entzündete sich daran, dass Moskau das Vakzin schon im August zuließ, nachdem es an weniger als hundert Probanden getestet worden war und die zentrale dritte Testphase noch nicht begonnen hatte. Auch Intransparenz und zurückgehaltene Daten führten zu Unverständnis.
Doch am Dienstag hat nun die renommierte medizinische Fachzeitschrift „The Lancet“ von internationalen Wissenschaftlern überprüfte („peer-reviewed“) vorläufige Ergebnisse der noch bis ins Frühjahr dauernden dritten Testphase von „Sputnik V“ veröffentlicht. Diese zeigen eine hohe Wirksamkeit von 91,6 Prozent – ohne ernsthafte Nebenwirkungen.
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