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Amerika : US-Militär führt Corona-Impfpflicht für Soldaten ein

  • Aktualisiert am

Der amerikanische Verteidigungsminister Lloyd Austin im Mai in New York Bild: AFP

Mehr als drei Viertel der amerikanischen Soldaten sind bereits vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Mit der regulären Zulassung des Vakzins von BioNTech und Pfizer soll die Impfung nun für alle Streitkräfte verpflichtend werden.

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          Für die Soldaten der US-Streitkräfte soll spätestens ab 15. September eine Impfpflicht gegen das Coronavirus gelten. Das ging am Montag aus einem Schreiben von Verteidigungsminister Lloyd Austin hervor. Falls die Impfungen schon vorher eine reguläre Zulassung der zuständigen US-Behörde FDA bekämen, könnte die Impfpflicht schon früher eingeführt werden, erklärte Austin. In den US-Streitkräften dienen mehr als 1,3 Millionen Soldaten, von denen rund 1,05 Millionen bereits vollständig geimpft sind, wie Daten des Pentagons zeigen.

          Präsident Joe Biden muss der Anordnung noch zustimmen – das gilt aber als reine Formsache. Biden erklärte in einer Stellungnahme umgehend, dass er Austins Vorgehen voll unterstütze. „Diese Impfungen werden Leben retten. Punkt. Sie sind sicher. Sie sind wirksam“, so Biden. Alle Menschen in den Vereinigten Staaten sollten so schnell wie möglich geimpft werden, vor allem angesichts der hoch ansteckenden Delta-Variante des Coronavirus, fügte der US-Präsident hinzu.

          Derzeit gilt für die Corona-Impfstoffe noch eine Notfallzulassung der FDA. US-Medienberichten zufolge könnte es aber schon in wenigen Wochen eine reguläre Zulassung für den Impfstoff der Hersteller Pfizer und BioNTech geben. Für Soldaten des US-Militärs gibt es schon jetzt mehrere verpflichtende Impfungen – diese beruhen aber auf regulären FDA-Zulassungen.

          In den USA ist bislang die Hälfte der Bevölkerung von rund 330 Millionen Menschen vollständig geimpft. Unter den Erwachsenen sind bislang 61 Prozent der Menschen abschließend geimpft.

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