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Mike Pompeo : CIA-Chef bestreitet Verwicklung in Proteste im Iran

  • Aktualisiert am

CIA-Direktor Mike Pompeo Bild: AP

Das iranische Volk habe selbst mit den Demonstrationen begonnen, sagt der amerikanische Geheimdienstchef und kontert damit Vorwürfe, der CIA sei in die Proteste verwickelt.

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          Der Direktor des amerikanischen Geheimdienstes CIA, Mike Pompeo, hat jede Verwicklung seiner Behörde in die Proteste im Iran bestritten. „Das ist falsch. Das ist das iranische Volk“, hob Pompeo am Sonntag im amerikansichen Sender Fox News hervor. Er reagierte damit auf Vertreter der iranischen Führung und Justiz, die den Vereinigten Staaten und insbesondere dem CIA vorgeworfen hatten, die Proteste im Iran angeheizt zu haben.

          Pompeo hob hervor, dass die iranische Bevölkerung selbst mit den Demonstrationen begonnen habe, um bessere Lebensbedingungen zu verlangen und um „mit dem theokratischen System zu brechen, unter dem sie seit 1979 leben“. Er ging auch davon aus, dass die Proteste weitergehen werden. Die Demonstrationen seien nicht vorbei.

          Die Proteste im Iran hatten am 28. Dezember in der Stadt Maschhad begonnen und sich binnen Tagen auf das ganze Land ausgeweitet. Bei gewaltsamen Zusammenstößen mit Sicherheitskräften wurden 21 Menschen getötet, bevor die Proteste am Dienstag abflauten.

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