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Volkskongress in Peking : Chinas Präsident fordert schnelle Modernisierung des Militärs

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Chinesische Raketen am Platz des Himmlischen Friedens in Peking (Aufnahme vom September 2015). Bild: AP

Chinas Armee soll schneller, schlagkräftiger und moderner werden. Das hat Präsident Xi Jinping auf dem Nationalen Volkskongress gefordert. Zuvor wurde der höchste Militäretat der Geschichte beschlossen.

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          Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping hat dazu aufgerufen, die Modernisierung des chinesischen Militärs schneller voranzutreiben. Wissenschaftliche und technologische Innovationen seien der „Schlüssel“, um die Streitkräfte zu modernisieren, sagte der chinesische Präsident am Rande des Volkskongresses in Peking.

          Wie chinesische Staatsmedien am Montag berichteten, mahnte Xi in seiner Rede vor Delegierten der Volksbefreiungsarmee an, dass „größere Anstrengungen“ unternommen werden müssten, um die Streitkräfte technologisch aufzurüsten. Auch solle die Ausbildung und das Training der Soldaten verbessert werden, um „eine große Anzahl von hochwertigen militärischen Talenten“ hervorzubringen. China arbeitet bereits seit Jahren daran, seine Armee mit modernen Tarnkappen-Flugzeugen, U-Booten und Raketensystemen auszustatten.

          Im Zuge der technischen Hochrüstung soll die Zahl der Soldaten um 300.000 auf unter zwei Millionen sinken. Der Stellenabbau führte in den vergangenen Monaten immer wieder zu Protesten von Militärangehörigen, die beklagen, dass sie nicht ausreichend unterstützt werden.

          Mit umgerechnet 142 Milliarden Euro hatte China während des laufenden Volkskongresses den höchsten Militäretat seiner Geschichte angekündigt. Die Erhöhung der Ausgaben um sieben Prozent ist jedoch der geringste Anstieg seit zwei Jahrzehnten.

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