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Gegen Regierungsbeamte : China verurteilt Visabeschränkungen Washingtons

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Die neuerlichen Spannungen im Verhältnis zwischen den Washington und Peking haben zu Einbrüchen an der Wall Street geführt. Bild: AP

China wertet die jüngsten Restriktionen der Trump-Regierung als „Einmischung in innere Angelegenheiten“. Die neuerlichen Spannungen im Verhältnis zwischen den Washington und Peking haben zu Einbrüchen an der Wall Street geführt.

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          China reagiert empört auf die Visa-Beschränkungen der Vereinigten Staaten für chinesische Regierungsbeamte und Unternehmen. Die Botschaft in Washington erklärte am Dienstag, die wegen des Vorgehens gegen muslimische Minderheiten ergriffenen Maßnahmen seien eine Einmischung in Chinas innerere Angelegenheiten. „Die US-Entscheidung stellt einen schwerwiegenden Verstoß gegen die grundlegenden Prinzipien internationale Beziehungen dar, greift in Chinas innere Angelegenheiten ein und untergräbt Chinas Interessen. China bedauert und lehnt dies entschieden ab“, sagte ein Sprecher der Botschaft. China begehe keine Menschenrechtsverletzungen, die Vorwürfe Amerikas seien lediglich erfunden, um sich einzumischen. Die neuerlichen Spannungen im Verhältnis zwischen den Washington und Peking haben zu kräftigen Einbrüchen an der Wall Street geführt.

          Die Vereinigten Staaten haben 28 chinesische Unternehmen und Regierungsorganisationen wegen des Vorgehens gegen die Uiguren und andere muslimische Minderheiten auf eine schwarze Liste gesetzt. Washington würde die „brutale Unterdrückung ethnischer Minderheiten in China“ nicht tolerieren, sagte Handelsminister Wilbur Ross am Montag in Washington.

          Der chinesische Vize-Regierungschef Liu He wird an diesem Donnerstag und Freitag zu neuen Handelsgesprächen mit den Vereinigten Staaten in Washington erwartet. Präsident Donald Trump hatte sich optimistisch über die anstehende neue Gesprächsrunde geäußert.

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