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Die Achse Moskau-Peking : Nixons Erbe in Trümmern

Entspannung: Nixon besichtigt die Große Chinesische Mauer. Bild: AFP

Vor 50 Jahren brachte US-Präsident Richard Nixon China gegen die Sowjetunion in Stellung. Wiederholt sich jetzt die Geschichte mit umgekehrten Vorzeichen?

          3 Min.

          Vor genau fünfzig Jahren, am letzten Tag seiner historischen Chinareise, sagte Richard Nixon: „Wir sind seit einer Woche hier. Das war die Woche, die die Welt verändert hat.“ Der erste Besuch eines amerikanischen Präsidenten in der Volksrepublik legte die Grundlage für Chinas Annäherung an den Westen. Nixons Pakt mit dem kommunistischen Regime in Peking stärkte Amerikas Position im Kalten Krieg mit der Sowjetunion.

          Friederike Böge
          Politische Korrespondentin für China, Nordkorea und die Mongolei.

          Fünfzig Jahre danach hat wieder eine Woche die Welt verändert. Diesmal erscheinen die Vorzeichen umgekehrt. Der russische Angriff auf die Ukraine stellt den Freundschaftspakt, den der russische und der chinesische Staatschef zu Beginn der Olympischen Winterspiele geschlossen haben, auf eine frühe Probe. China wurde vor eine Wahl gestellt, die es vermutlich so klar lieber nicht getroffen hätte.

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