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Jerusalem-Streit : China spricht sich für einen palästinensischen Staat aus

  • Aktualisiert am

Der chinesische Präsident Xi Jinping hat sich im Jerusalem-Konflikt mit den islamischen Staaten solidarisiert. Bild: AP

China positioniert sich im Streit um Jerusalem. Das Land befürwortet die Gründung eines unabhängigen palästinensischen Staates mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt und ruft Israelis und Palästinenser zu Friedensgesprächen auf.

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          Im Jerusalem-Konflikt hat sich China für die Gründung eines unabhängigen palästinensischen Staates ausgesprochen. Wie die israelische Zeitung „Haaretz“ berichtet, befürwortet das Land die Errichtung eines Staates Palästinas mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt. Die Grenzziehung solle dabei der Regelung folgen, die vor dem Sechstagekrieg von 1967 getroffen wurde.

          Die Positionierung der chinesischen Regierung in dem Konflikt erfolgt in Reaktion auf die Entscheidung Donald Trumps, der in der vergangenen Woche Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt hat. Der ungelöste Status der Stadt Jerusalem wird seit dem Schritt des amerikanischen Präsidenten viel diskutiert. Am Mittwoch hatte der islamische Gipfel unter der Präsidentschaft von Erdogan Ost-Jerusalem als Hauptstadt Palästinas anerkannt.

          Ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums machte nach Informationen von „Haaretz“ deutlich, dass China die Verabschiedung einer Resolution fordere, die mit den geltenden UN-Resolutionen und dem internationalen Konsens zum Israel-Palästina-Konflikt übereinstimme. Des Weiteren fordert China die beiden Konfliktseiten, Israel und die Palästinenser, zu Gesprächen auf. Diese sollen eine Lösung des Konfliktes voranbringen.

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