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Rückkehr der Huawei-Managerin : Ein Sieg für China

Huawei-Managerin Meng Wanzhou nach ihrer Rückkehr aus Kanada am 25. September am Flughafen Shenzhen Bild: AP

Die Rückkehr der Huawei-Managerin Meng Wanzhou aus kanadischem Arrest ist ein Triumph für China. Sie bekräftigt die Darstellung von Meng als „politisch Verfolgter“.

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          China feierte die Rückkehr der Huawei-Managerin Meng Wanzhou nach fast drei Jahren im kanadischen Arrest als diplomatischen Sieg und Ausweis nationaler Stärke. Das Staatsfernsehen berichtete live vom Flughafen Shenzhen, wo die Finanzchefin des Telekommunikationsunternehmens Huawei am Samstagabend landete und auf dem Rollfeld eine kurze Rede hielt. Sie dankte Staats- und Parteichef Xi Jinping. „Der Vorsitzende Xi sorgt sich um die Sicherheit jedes chinesischen Staatsbürgers, und er hat auch meine Situation in seinem Herzen getragen. Das berührt mich zutiefst“, verlas sie aus ihrem Manuskript. Während der „mehr als tausendtägigen Tortur“ in Kanada habe es „keinen Moment gegeben, an dem ich nicht die Fürsorge und die Wärme der Partei, des Vaterlands und des chinesischen Volkes gespürt habe“, sagte die Managerin. „Wenn die Zuversicht eine Farbe hat, dann ist sie China-Rot.“

          Friederike Böge
          Politische Korrespondentin für China, Nordkorea und die Mongolei.

          Ermöglicht wurde die Freilassung der 49 Jahre alten Tochter des Huawei-Gründers Ren Zhengfei durch eine Vereinbarung mit dem amerikanischen Justizministerium. Darin erklären sich die Vereinigten Staaten bereit, ihr Auslieferungsgesuch an Kanada gegen Meng Wanzhou zurückzuziehen. Im Gegenzug bestätigt die Managerin schriftlich, dass sie der HSBC-Bank bewusst falsche Informationen über ein von Huawei kontrolliertes Unternehmen gegeben habe. Die Vereinigten Staaten werfen Meng Bankbetrug vor, weil ihre falschen Angaben dazu geführt hätten, dass die HSBC unwissentlich gegen Iran-Sanktionen verstoßen habe. Die zuständige Staatsanwältin Nicole Boeckmann teilte mit, mit der Vereinbarung bestätige Meng „im Kern“, dass sie und andere Mitarbeiter „globale Finanzinstitute, die amerikanische Regierung und die Öffentlichkeit über Huaweis Aktivitäten in Iran getäuscht“ hätten. Damit ist aber weder ein Schuldeingeständnis noch eine Strafe verbunden.

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