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Indigene fordern ihre Rechte : Ein Konflikt so alt wie Chile

Kämpfen für ihre Rechte in Chile: Angehörige des Mapuche-Volkes demonstrieren in der Hauptstadt Santiago Bild: EPA

Mitten im Wahlkampf bringt der chilenische Präsident Sebastián Piñera die Armee gegen das Mapuche-Volk in Stellung. Bis heute sind die Indigenen in der Verfassung des Landes nicht anerkannt.

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          Chiles Präsident Sebastián Piñera hat in vier Distrikten in Südchile den Notstand ausgerufen und die Armee in die Region entsandt. Sie soll dort die Polizeikräfte im Konflikt mit gewaltbereiten Gruppen des indigenen Volkes der Mapuche unterstützen und die „schwerwiegende Störung der öffentlichen Ordnung“ beenden.

          Tjerk Brühwiller
          Korrespondent für Lateinamerika mit Sitz in São Paulo.

          In den vergangenen Monaten haben die Attacken und Brandanschläge auf Einrichtungen der Holzindustrie, auf Lastwägen und Kirchen zugenommen. Ein Mann starb nach einem Brandanschlag. Laut Piñera gibt es auch eine zusehende Verflechtung militanter Mapuche-Gruppen mit dem Drogen- und Waffenhandel , was Mapuche-Anführer bestreiten.

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