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Chaos in Ouagadougou : Soldaten verkünden Machtübernahme in Burkina Faso

Chaos in Burkina Faso: Soldaten stehen am 24. Januar neben einem zerstörten Fahrzeug in Ouagadougou Bild: AFP

Neun Jahre nach Beginn des französischen Militäreinsatzes meutern Soldaten in einem weiteren Sahel-Staat. Warum kommt die Region nicht zur Ruhe?

          4 Min.

          Uniformierte Soldaten haben am Montag im Staatsfernsehen eine Machtübernahme durch das Militär in Burkina Faso verkündet. Die Regierung sei abgesetzt und das Parlament aufgelöst worden, sagten die Soldaten. Die Lage in dem westafrikanischen Land ist unübersichtlich, der Verbleib von Präsident Roch Marc Christian Kaboré war nach einer Meuterei von Soldaten unklar.

          Claudia Bröll
          Politische Korrespondentin für Afrika mit Sitz in Kapstadt.
          Michaela Wiegel
          Politische Korrespondentin mit Sitz in Paris.

          Aus Sicherheitskreisen hatte es am Montagmorgen geheißen, der Präsidenten und weitere Mitglieder seiner Regierung seien festgenommen und in eine Kaserne in der Hauptstadt Ouagadougou gebracht worden. Aus Regierungskreisen hieß es jedoch später, es sei gelungen, den Staatschef am Sonntagabend vor der Ankunft der Soldaten aus seiner Residenz zu holen. Die Regierungspartei sprach von einem vereitelten Attentat auf den Staatschef und auf einen Minister. Der Aufenthaltsort von Kaboré blieb unbekannt.

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