https://www.faz.net/-gpf-8erb2

Burma : Vertrauter von Suu Kyi ist erster ziviler Präsident seit Jahrzehnten

  • Aktualisiert am

Enger Vertrauter von Aung San Suu Kyi: Htin Kyaw ist der erste zivile Präsident Burmas seit Jahrzehnten Bild: AP

In der einstigen Militärdiktatur Burma ist erstmals seit mehr als 50 Jahren ein ziviler Präsident gewählt worden. Htin Kyaw, ein Vertrauter von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, setzte sich in einer Sitzung beider Parlamentskammern wie erwartet durch.

          1 Min.

          Mit der Wahl eines Vertrauten von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi zum neuen Präsidenten ist in Burma am Dienstag der Übergang von der Militärdiktatur zur Demokratie besiegelt worden: Der 69 Jahre alte Htin Kyaw wurde auf einer historischen Sitzung von beiden Parlamentskammern in Naypyidaw mit 360 zu 652 Stimmen zum ersten zivilen Staatsoberhaupt seit Jahrzehnten gewählt.

          Htin Kyaw lenkt die Geschicke des Landes nun in enger Zusammenarbeit mit Suu Kyi, der durch die Verfassung der Weg an die Staatsspitze noch verwehrt ist. Er besuchte gemeinsam mit der Chefin der Nationalen Liga für Demokratie (NLD) die Schule und gehört zur Leitung ihrer Stiftung. Die NLD hatte bei der Parlamentswahl im November fast vier Fünftel der zur Wahl stehenden Sitze gewonnen.

          Das südostasiatische Land wurde Jahrzehnte von einer Militärjunta beherrscht, Suu Kyi stand Jahrelang unter Hausarrest.

          Weitere Themen

          „Das Deutschland, so wie ich es möchte“ Video-Seite öffnen

          Videokommentar : „Das Deutschland, so wie ich es möchte“

          Sie kam, sie sprach und sie siegte in einer plötzlichen Flucht nach vorn: Annegret Kramp-Karrenbauer hielt eine Parteitagsrede, wie sie sonst Bundeskanzler zu halten pflegen, kommentiert F.A.Z.-Korrespondent Eckart Lohse aus Leipzig.

          Topmeldungen

          Darf´s ein bisschen mehr sein? Wenn es nach ARD und ZDF geht, gilt das für den Rundfunkbeitrag immer.

          Gutachten zu Finanzen : Gehälter bei ARD und ZDF sind zu hoch

          Die Finanzkommission Kef schlägt vor, wie hoch der Rundfunkbeitrag sein soll. Sie prüft, wofür die Öffentlich-Rechtlichen Geld ausgeben. Jetzt stellt die Kommission fest, die Gehälter bei ARD und ZDF seien zu hoch. Besonders bei einigen Sendern.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.