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Islamisten überfallen Stadt : Mindestens 138 Tote Zivilisten bei Angriff in Burkina Faso

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Die Stadt Djibo in Burkina Faso. Sie ist eines der Zentren islamistischer Gewalt in dem westafrikanischen Land Bild: AP

Bei einem Angriff im Norden von Burkina Faso sind mindestens 138 Menschen getötet worden. Wie aus Sicherheitskreisen verlautete, handelt es sich um die blutigste Attacke seit dem Beginn der dschihadistischen Gewalt im Jahr 2015.

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          Bei einem Angriff im Norden von Burkina Faso sind mindestens 138 Menschen getötet worden. Bei dem nächtlichen Überfall auf die Stadt Solhan in der Provinz Yagha handele es sich um die blutigste Attacke seit dem Beginn der dschihadistischen Gewalt im Jahr 2015, verlautete am Samstag aus Sicherheitskreisen. Die Zahl der Toten könne noch steigen.

          Unter den Toten seien „Männer und Frauen unterschiedlichen Alters“, hieß es aus den Sicherheitskreisen. Demnach hatten die Angreifer zunächst einen Posten von Armee-Unterstützern attackiert. Anschließend seien sie auch in die Häuser von Zivilisten eingedrungen und hätten deren Bewohner hingerichtet.

          Zuvor hatten Sicherheitskreise aus Burkina Faso einen Angriff auf das nahe der Grenzen zu Mali und Niger gelegenen Dorf Tadaryat gemeldet, bei dem am späten Freitagabend mindestens 14 Menschen getötet worden waren, darunter 13 Zivilisten. Nach Angaben einer örtlichen Quelle kam es in Tadaryat auch zu Plünderungen; unter anderem raubten die Angreifer demnach Vieh und Motorräder.

          Der Staat Burkina Faso wird immer wieder von islamistischen Gruppierungen heimgesucht, die aus dem benachbarten Mali ins Land eindringen. Seit 2015 fielen bereits mehr als 1300 Menschen der Gewalt zum Opfer.

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