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Bundeswehreinsatz in Mali : Sind gute Gründe noch gut genug?

Französische „Tiger“-Kampfhubschrauber auf dem Militärstützpunkt in Mali im März 2019. Bild: AFP

Die deutschen Soldaten in Mali sehen bislang von ihrem Camp aus zu, wie die französischen Kameraden in den Kampf gegen Terroristen ziehen. Das soll sich nach den Wünschen Frankreichs bald ändern.

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          Die Nachricht hat am Dienstag Frankreich erschüttert: 13 Soldaten sind während eines Kampfeinsatzes gegen islamistische Terrorbanden in der Wüste Malis getötet worden. Für Frankreich ist es der schwerste Verlust an Soldaten, seit 1983 eine Bombe in Beirut 58 Fallschirmspringer tötete. Präsident Emmanuel Macron nannte die 13 Männer „Helden, die nur ein Ziel hatten: uns zu schützen“.

          Peter Carstens

          Politischer Korrespondent in Berlin

          Michaela Wiegel

          Politische Korrespondentin mit Sitz in Paris.

          Die beiden Hubschrauber des Heeres waren gegen 19.40 Uhr am Montagabend kollidiert, als sie in niedriger Höhe ihren am Boden kämpfenden Kameraden Beistand leisteten, wie Generalstabschef François Lecointre mitteilte. Die Eliteeinheiten der Anti-Terror-Operation „Barkhane“ am Boden waren seit mehreren Tagen im Sahel-Gebiet Terrorbanden auf der Spur, die laut dem Generalstabschef mit Pick-up-Wagen und Motorrädern unterwegs waren. Sie wurden durch Hubschrauber und Patrouillenflüge einer „Mirage 2000“-Maschine unterstützt. Die genauen Umstände des Hubschrauberunfalls müssen noch geklärt werden. Niemand überlebte den Zusammenprall, bei dem die Hubschrauber vom Typ „Tiger“ und „Cougar“ vollständig ausbrannten.

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