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Bundeskanzler in Afrika : Ein kurzes Bett für Scholz

Bundeskanzler Olaf Scholz verabschiedet sich am Dienstag in Pretoria vom südafrikanischen Präsidenten Cyril Ramaphosa. Bild: dpa

In Afrika wirbt Bundeskanzler Olaf Scholz für einen Schulterschluss der Demokratien gegenüber autoritären Regimen. Aber vor allem Südafrika will sich nicht gegen Russland stellen.

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          In drei Tagen Afrika eröffnet sich für den deutschen Kanzler ein weites Feld. Von der äußersten Westküste über die Sahelregion bis zur Südspitze; von einem der ärmsten Länder der Welt bis zu einer der stärksten Wirtschaftsmächte auf dem Kontinent; von Gesprächen über den Kampf gegen Terrorismus bis zum Austausch über engere Kooperationen bei der Förderung von Gas. Olaf Scholz betont gerne, dass Afrika keine Einheit ist, sondern aus einer Vielzahl von sehr unterschiedlichen Ländern und Regionen besteht. Zur Reiseroute seines dreitägigen Antrittsbesuchs auf dem Kontinent – von Senegal über Niger bis nach Südafrika – schien das gut zu passen. Einerseits.

          Franca Wittenbrink
          Redakteurin in der Politik.

          Andererseits setzt Scholz vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges in der Ukraine gerade viel daran, eben nicht über Unterschiede zu sprechen – sondern über das, was Deutschland und seine internationalen Partner vereint. „Wir werden in der Welt zusammenhalten müssen“, hatte der Kanzler bereits zum Auftakt seiner Reise am Sonntag in Senegal gesagt. In den folgenden Tagen war dieser Appell noch öfter zu hören.

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