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Nach Anschlag in Buffalo : „Hass ist in den USA immer mit der Politik verwoben“

Eine Gedenkort für die zehn Opfer des rassistisch motivierten Massakers in Buffalos East Side am vergangenen Samstag Bild: AFP

Henry Taylor aus Buffalo ist Professor für Stadtplanung und engagiert sich für benachteiligte Stadtteile. Ein Gespräch über das Massaker im Herzen der schwarzen Community, Wohnungen voller Ratten und Donald Trump.

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          Professor Taylor, ist Buffalo eine segregierte Stadt, leben Schwarze und Weiße zu großen Teilen getrennt voneinander?

          Sofia Dreisbach
          Politische Korrespondentin für Nordamerika mit Sitz in Washington.

          Ja, das ist sie auf jeden Fall. Aber das war nicht immer so. Die meiste Zeit haben Weiße und Schwarze gemeinsam gewohnt, vor allem weiße Migranten, Industriearbeiter. All das hat sich verändert mit dem Aufkommen des Wohneigentums. Es wurden Theorien entwickelt, unter welchen Bedingungen sich Nachbarschaften verändern. Eine davon besagte, dass eine Gegend mit schwarzen Personen sich im Niedergang befindet. Je mehr Schwarze, desto schlimmer. Eine rassistische Theorie, gepaart mit der Realität, dass die meisten Schwarzen schlecht bezahlte Jobs hatten. Doch sie war der Ursprung der rassischen Trennung in Wohngebieten.

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