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Brexit : Trump mischt sich in britischen Wahlkampf ein

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Der britische Premierminister Boris Johnson und der amerikanische Präsident Donald Trump Bild: AP

Der amerikanische Präsident hat ein Bündnis von Premier Boris Johnson und der Brexit-Partei vorgeschlagen. Er hofft nach dem Brexit auf stärkere Handelsbeziehungen zu Großbritannien.

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          Der amerikanische Präsident Donald Trump hat den britischen Premierminister Boris Johnson und den Vorsitzenden der Brexit Partei, Nigel Farage, zu einem Zusammenschluss aufgefordert. Ein Bündnis werde die Aussichten auf einen erweiterten Handel zwischen den Vereinigten Staaten und Großbritannien nach dem Austritt aus der Europäischen Union sichern, sagte Trump im Weißen Haus.

          Auf die Frage, welchen britischen Staatschef er unterstütze, erklärte Trump: „Sie sind beide Freunde von mir. Ich denke, Boris wird es richtig machen.“ Johnson sei „der richtige Mann für die Zeit“. „Was ich gerne sehen würde, ist, dass Nigel und Boris zusammenkommen. Ich denke, das ist eine Möglichkeit.“

          Corbyn sei „ganz schlecht“

          Der Chef der britischen Brexit-Partei, Nigel Farage, will sich bei der Neuwahl im nächsten Monat nicht um einen Sitz im Parlament bewerben. Stattdessen wolle er landesweit gegen den von Premierminister Boris Johnson mit der EU ausgehandelten Scheidungsvertrag kämpfen, sagte der Brexit-Hardliner der BBC.

          Trump hatte sich vergangene Woche erstmals in den Wahlkampf in Großbritannien eingemischt: Er sagte in einem Radiointerview, dass der Vorsitzende der oppositionellen Labour-Partei, Jeremy Corbyn, „ganz schlecht“ für Großbritannien sei.

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