https://www.faz.net/-gpf-9sybd

Brexit : Trump mischt sich in britischen Wahlkampf ein

  • Aktualisiert am

Der britische Premierminister Boris Johnson und der amerikanische Präsident Donald Trump Bild: AP

Der amerikanische Präsident hat ein Bündnis von Premier Boris Johnson und der Brexit-Partei vorgeschlagen. Er hofft nach dem Brexit auf stärkere Handelsbeziehungen zu Großbritannien.

          1 Min.

          Der amerikanische Präsident Donald Trump hat den britischen Premierminister Boris Johnson und den Vorsitzenden der Brexit Partei, Nigel Farage, zu einem Zusammenschluss aufgefordert. Ein Bündnis werde die Aussichten auf einen erweiterten Handel zwischen den Vereinigten Staaten und Großbritannien nach dem Austritt aus der Europäischen Union sichern, sagte Trump im Weißen Haus.

          Auf die Frage, welchen britischen Staatschef er unterstütze, erklärte Trump: „Sie sind beide Freunde von mir. Ich denke, Boris wird es richtig machen.“ Johnson sei „der richtige Mann für die Zeit“. „Was ich gerne sehen würde, ist, dass Nigel und Boris zusammenkommen. Ich denke, das ist eine Möglichkeit.“

          Corbyn sei „ganz schlecht“

          Der Chef der britischen Brexit-Partei, Nigel Farage, will sich bei der Neuwahl im nächsten Monat nicht um einen Sitz im Parlament bewerben. Stattdessen wolle er landesweit gegen den von Premierminister Boris Johnson mit der EU ausgehandelten Scheidungsvertrag kämpfen, sagte der Brexit-Hardliner der BBC.

          Trump hatte sich vergangene Woche erstmals in den Wahlkampf in Großbritannien eingemischt: Er sagte in einem Radiointerview, dass der Vorsitzende der oppositionellen Labour-Partei, Jeremy Corbyn, „ganz schlecht“ für Großbritannien sei.

          Weitere Themen

          „Wo soll der Inhalt denn hin?“

          Kritisierte Kunstaktion : „Wo soll der Inhalt denn hin?“

          Nach heftiger Kritik hat das „Zentrum für politische Schönheit“ eine Säule mit mutmaßlich menschlichen Überresten von NS-Opfern verdeckt. Abgebaut wurde sie aber noch nicht – das ZPS weiß nicht, wohin mit dem „Inhalt“.

          Topmeldungen

          Nobelinsel Martha’s Vineyard : Ein neues Haus für die Obamas

          Martha’s Vineyard ist eine der exklusivsten Wohnadressen in den Vereinigten Staaten. Jetzt darf sich die illustre Reihe Prominenter dort über neue Nachbarn freuen – sofern man die Obamas auf ihrem riesigen Anwesen zu Gesicht bekommt.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.