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Brexit-Handelsabkommen : Was die Einigung mit Brüssel für Johnson bedeutet

Der britische Premierminister Boris Johnson spricht am 24. Dezember 2020 über die Einigung zwischen London und Brüssel. Bild: Reuters

Die Pandemie forderte den britischen Premierminister Boris Johnson zuletzt noch mehr als die Verhandlungen mit der Europäischen Union. Ein „No Deal“ hätte die Kritik an ihm verstärkt.

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          „The Deal is done“ twitterte Boris Johnson am Donnerstagnachmittag und veröffentlichte ein Foto, auf dem er in der Downing Street die Arme in die Höhe reißt. Mit dem Vertrag über die künftigen Beziehungen mit der Europäischen Union findet für den britischen Premierminister ein unruhiges und durchwachsenes Jahr einen glücklichen Abschluss.

          Jochen Buchsteiner
          Politischer Korrespondent in London.

          Die Pandemie hatte Johnson in den vergangenen zehn Monaten innenpolitisch noch mehr gefordert als die Verhandlungen mit der Europäischen Union über die künftigen Beziehungen, aber ein „No-Deal“-Ergebnis hätte die Kritik an Johnson verstärkt. Schon deswegen war er allen Unkenrufen zum Trotz an einem Abkommen interessiert.

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