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Brasiliens neuer Präsident : Bolsonaro greift kritische Medien an

  • Aktualisiert am

Jair Bolsonaro im Juli beim Besuch eines Gottesdienstes. Bild: dpa

Als Donald Trump Brasiliens wird der künftige Präsident des südamerikanischen Landes bisweilen bezeichnet. Im Umgang mit kritischen Medien schlug Bolsonaro nun ähnliche Töne an wie sein amerikanisches Vorbild

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          Kurz nach seiner Wahl hat der künftige brasilianische Präsident, Jair Bolsonaro, eine harte Linie gegen die kritische Presse angekündigt. Als er am Sonntag in einem Fernsehinterview gefragt wurde, ob er die Pressefreiheit respektieren wird, auch die Freiheit der zu seinen Hauptkritikern gehörenden Zeitung „Folha de S.Paulo“, sagte Bolsonaro: „Diese Zeitung ist erledigt.“ Zeitungen wie diese, die so handelten, so schamlos lögen, könnten keine Unterstützung der Regierung erwarten.

          Das Budget für staatliche Werbung in den Medien, das künftig von ihm kontrolliert wird, liegt bei etwa einer halben Milliarde Dollar. Für viele brasilianische Medien könnte es daher in den nächsten Jahren finanziell eng werden.

          Bolsonaro hatte bereits im Wahlkampf gegen die Presse ausgekeilt. Investigative Berichte bezeichnete er als Falschmeldungen eines korrupten Establishments. Wie der amerikanische Präsident Donald Trump wetterte er gegen „Fake News“. Seine Anhänger gingen auf kritische Journalisten los.

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