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Leck in der Downing Street : Johnson sucht die „geschwätzige Ratte“

Da waren sie noch vereint: der britische Premierminister Boris Johnson (links) und sein damaliger Berater Dominic Cummings im September 2019 Bild: AFP

Zuletzt gelangte einiges über private Angelegenheiten des britischen Premierministers an die Öffentlichkeit. Steckt sein früherer Berater Dominic Cummings dahinter?

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          Das Kaufhaus John Lewis bedient nicht das Luxussegment, aber wer will, kann auch dort Sofas oder Lampen für mehr als 3000 Pfund kaufen. Für viele Briten, besonders jene, die Boris Johnson in der „roten Mauer“ und damit in den früheren Labour-Hochburgen umgarnt, ist John Lewis unerschwinglich. Das muss man wissen, um die Aufregung über die Renovierung der Privatwohnung des britischen Premierministers zu verstehen.

          Jochen Buchsteiner
          Politischer Korrespondent in London.

          Als dessen Verlobte, Carrie Symonds, nämlich zum ersten Mal die Wohnung in der Downing Street betrat, die zuvor von Theresa May bewohnt und auch eingerichtet worden war, sprach sie von einem „John-Lewis-Albtraum“, den es schnellstens loszuwerden gelte. Sie ließ die Wohnung mit Materialien ausgewählter Innendesigner renovieren und stellte den an Stilfragen eher uninteressierten Premierminister offenbar bald vor ein Problem. Wie sollte all das bezahlt werden?

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