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Desinformation zum Impfstoff : Wie China und Russland Biontech schlecht reden

In einigen Ländern begehrt, in anderen weniger: Eine Lieferung des chinesischen Impfstoffes CoronaVac am Flughafen von Santiago de Chile. Bild: AFP

China verbreitet gefährliche Falschinformationen über den Impfstoff von Biontech. Bei europäischen Impfskeptikern verfängt das.

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          Chinas Desinformationskampagne gegen den Impfstoff von Biontech und Pfizer begann nicht an irgendeinem Tag. Sie begann genau an dem Tag, an dem Peking selbst eine schlechte Nachricht überbracht wurde: dass nämlich die Wirksamkeit eines seiner Impfstoffe nur knapp über fünfzig Prozent betrage.

          Friederike Böge
          Politische Korrespondentin für China, Nordkorea und die Mongolei.
          Morten Freidel
          Redakteur in der Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung

          Das gab Brasilien bekannt, wo der Impfstoff klinisch getestet worden war. Kurz darauf ging China zum Angriff über. Den Anfang machte die Parteizeitung „Global Times“. „Könnte es sein“, fragte sie, „dass die Wirksamkeit des Pfizer-Vakzins in Wirklichkeit nur bei 19 Prozent liegt?“

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