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Republikanischer Herausforder : Bill Weld will gegen Trump antreten

  • Aktualisiert am

Will 2020 gegen Trump antreten: Republikaner Bill Weld Bild: EPA

Der ehemalige Gouverneur von Massachusetts, Bill Weld, will sich laut Medienberichten für die Präsidentschaftskandidatur 2020 bewerben. Denn Trump hätte zu sehr „sein eigenes Interesse im Auge“.

          Bei den Republikanern hat Medienberichten zufolge ein erster Gegenkandidat seine Bewerbung gegen Präsident Donald Trump um die Präsidentschaftskandidatur der Partei 2020 angekündigt. Der ehemalige Gouverneur von Massachusetts, Bill Weld, habe in einer Rede in Bedford seine Bewerbung damit begründet, dass Trump mehr sein eigenes Interesse im Auge habe als das der Nation und Chaos stifte, berichteten die Zeitungen „Boston Herald“ und „Washington Post“.

          „Wir haben einen Präsidenten, dessen Prioritäten auf Selbstvermarktung ausgerichtet sind statt auf das Wohl des Landes“, zitierte der „Boston Herald“ den 73 Jahre alten ehemaligen Staatsanwalt. Die Lage sei noch nicht hoffnungslos, aber eine Korrektur sei nötig. „In jedem Land gibt es eine Zeit, in der patriotische Männer und Frauen aufstehen und sich äußern müssen“, sagte Weld. „In unserem Land ist dies eine solche Zeit."

          In den kommenden Monaten werde er versuchen, genügend Geld zusammenzubekommen, um sein Vorhaben weiter zu verfolgen. Seinen Fokus wolle er auf die traditionelle republikanische Agenda und somit auf die haushaltspolitische Verantwortung legen.

          Weld greift den politischen Stil Trumps scharf an. „Er verhält sich wie ein Schulhof-Tyrann", sagte der republikanische Herausforderer. "Wir brauchen keine weiteren sechs Jahre der Possen, die wir gesehen haben", erklärte Weld weiter. Er selbst wolle einen stilistischen Kontrast zu Trump bieten.

          Weld war 2016 als Kandidat der Libertären Partei (Libertarian Party) angetreten, kehrte 2019 aber wieder zur Republikanischen Partei zurück.

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