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USA : Biden lockert Kuba-Kurs seines Vorgängers Trump

  • Aktualisiert am

US-Präsident Joe Biden hat die Kuba-Politik seines Vorgängers Donald Trump deutlich gelockert. Bild: AP

Künftig soll es für Kubaner leichter werden, Visa zu erhalten. Auch der Geldtransfer und Reisen von Amerikanern auf die Insel sollen vereinfacht werden.

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          US-Präsident Joe Biden schlägt in der Kuba-Politik ein neues Kapitel auf und korrigiert den harten Kurs seines Vorgängers Donald Trump. Die USA werden einige Beschränkungen aus der Zeit von Trump in Bezug auf Geldtransfers an Angehörige lockern und die Bearbeitung von Visa für Kubaner beschleunigen, teilten Regierungsbeamte am Montag mit. Jährlich sollen bis zu 20.000 Visa für Kubaner ausgestellt werden. Im Rahmen der Überarbeitung der Trump-Maßnahmen werde auch die Obergrenze für Überweisungen an Verwandte, die zuvor auf 1000 Dollar pro Quartal gedeckelt war, aufgehoben und Spenden an Nicht-Familienangehörige genehmigt. „Wir werden dafür sorgen, dass die Überweisungen an das kubanische Volk freier fließen, während wir diejenigen, die Menschenrechtsverletzungen begehen, nicht bereichern“, sagten die Beamten. Mit Unternehmen, die wegen Verbindungen zur kubanischen Regierung oder dem Militär auf der Sanktionsliste stehen, dürfen US-Firmen und -Bürger weiterhin keine Geschäfte tätigen. Auch das Reisen auf die Insel soll vereinfacht werden.

          Trump hatte während seiner Amtszeit die meisten Lockerungen seines Vorgängers Barack Obama gegen den kommunistisch regierten Karibikstaat zurückgenommen.

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