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Biden in Georgia : Die Wahlschlacht geht weiter

  • -Aktualisiert am

Gegen Wahlhürden für Afroamerikaner: Demonstration in Georgia Bild: dpa

Der amerikanische Präsident reist nach Georgia, um für eine Wahlrechtsreform zu werben. Die Demokraten werfen den Republikanern vor, in dem Bundesstaat die Stimmabgabe von Afroamerikanern erschweren zu wollen.

          3 Min.

          Am Dienstag kehren der amerikanische Präsident und seine Vizepräsidentin an den Ort der größten Schlacht der Präsidentenwahl zurück. Joe Biden und Kamala Harris reisen nach Georgia. Dort wollen sie die Dringlichkeit unterstreichen, die im Kongress anhängige Wahlrechtsreform zu verabschieden. Diese soll Vorschriften in Bundesstaaten aushebeln, die aus Sicht der Demokraten das Ziel haben, die Stimmen der Afroamerikaner zu unterdrücken.

          Majid Sattar
          Politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington.

          Mehr als ein Dutzend von den Republikanern kontrollierte Bundesstaaten haben im vergangenen Jahr neue Wahlgesetze verabschiedet. Georgia steht aus mehreren Gründen im Zentrum: Biden konnte in dem Südstaat, lange Zeit eine konservative Hochburg, 2020 knapp gewinnen. Die Demokraten in Georgia, angeführt von Stacey Abrams, hatten schwarze Wähler enorm mobilisiert. Donald Trump machte Georgia sodann zum Schwerpunkt seiner Nachwahlkampagne. Das Wahlergebnis wurde in Nachzählungen bestätigt. Trump aber bedrängte weiterhin die republikanische Regierung in Atlanta, ausreichend Stimmen für ihn „zu finden“. Letztlich demobilisierten die Zweifel, die Trump säte, die eigene Anhängerschaft in den Stichwahlen für den Senat, während Afroamerikaner sich wieder rege beteiligten. Die Republikaner verloren zwei Senatssitze – und die Mehrheit in der zweiten Kammer.

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