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Chaos in der Berliner SPD : Kein Spitzenplatz für Michael Müller?

Konkurrenten: Sawsan Chebli, Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales in der Staatskanzlei Berlin, und Michael Müller (SPD), Regierender Bürgermeister in Berlin im November 2019. Bild: Picture-Alliance

Berlins Regierender Bürgermeister hoffte, für sein Ausscheiden aus dem Amt mit einem aussichtsreichen Listenplatz für die Bundestagswahl belohnt zu werden. Doch Müller hatte die Rechnung ohne Kevin Kühnert und Sawsan Chebli gemacht.

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          Michael Müller zeigte sich am Sonntag lachend. Der Regierende Bürgermeister von Berlin posierte vor dem Fernsehturm für ein Interview in der „Bild am Sonntag“. Darin gibt sich Müller selbstbewusst. Vom nächsten Jahr an wolle er sich um die „Großthemen“ Wohnen, Integration und Wissenschaft kümmern, und zwar als Abgeordneter im Bundestag, dort wolle er sie „prominent“ plazieren „und meine Erfahrung einbringen“. Sogar auf die Frage, welches Ministeramt er sich in einer Bundesregierung vorstellen könnte, antwortet Müller selbstbewusst lachend: „Natürlich Wissenschafts- oder Bauminister.“

          Markus Wehner

          Politischer Korrespondent in Berlin.

          Für Selbstbewusstsein hat Müller, der in der Corona-Krise nach schwachen Jahren in seinem Traumjob noch einmal eine passable Figur als erster Mann der Stadt machte, aber eigentlich wenig Anlass. Denn wenn es um seine politische Zukunft geht, hat er bisher denkbar ungeschickt agiert.

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