Fehlende Strategie : Die Ampel zeigt Lateinamerika die kalte Schulter
Von Peter Beyer, Thomas Rachel
Lesezeit: 3 Min.
Wenn Olaf Scholz am Wochenende nach Argentinien, Brasilien und Chile reist, so wird dies der erste Besuch des Bundeskanzlers auf dem lateinamerikanischen Subkontinent sein. Auch wenn der Zeitpunkt mitten in der dortigen Sommerpause nicht geschickt gewählt ist, so ist diese Reise nach über einem Jahr im Amt und elf Monaten „Zeitenwende“ mehr als überfällig. Denn zum einen ist Lateinamerika ein Schlüsselpartner, auf den wir im Einsatz für eine regelbasierte internationale Ordnung nicht verzichten können. Zum anderen verfügen mittel- und südamerikanische Länder über Rohstoff- und Energievorkommen, mit denen wir einseitige Abhängigkeiten von China und Russland verringern können.
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