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Von Stützpunkten in Syrien? : Israel stellt sich offenbar auf iranischen Angriff ein

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Ein Tweet des israelischen Fernsehsenders i24news zu möglichen Angriffen von Syrien aus auf Israel Bild: Twitter/i24news

Iran und die Schiitenmiliz Hizbullah haben mit Vergeltung für einen mutmaßlich von Israel ausgeführten Raketenangriff auf einen Militärflugplatz in Syrien gedroht. Jetzt bereitet sich Israel auf die Abwehr von Raketen oder Drohnen vor, berichten lokale Medien.

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          Israel stellt sich auf einen iranischen Angriff von Syrien aus ein. Israelische Medien veröffentlichten am Dienstag Luftaufnahmen, die Vorbereitungen der iranischen Luftwaffe auf Militärstützpunkten in dem Bürgerkriegsland zeigen sollen. Schon in Kürze könnten Raketen oder bewaffnete Drohnen abgefeuert werden, wie Fernsehsender sowie die Nachrichtenseite „ynet“ meldeten. Dahinter stehe Ghassem Sulejmani, ein Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden. Israels Armee wollte sich dazu nicht offiziell äußern.

          Iran und die verbündete libanesische Schiitenmiliz Hizbullah hatten Vergeltung für einen mutmaßlich von Israel ausgeführten Raketenangriff auf einen syrischen Militärflugplatz angedroht. Bei dem Angriff vor mehr als einer Woche waren 14 Menschen getötet worden, die Hälfte davon Iraner. Nach Medienberichten war darunter auch Oberst Mehdi Dehghan, der die Drohneneinheit auf dem Flugplatz befehligt habe.

          Der iranische Außenamtssprecher Bagharm Ghassemi sagte dazu am Montag, Israel werde „früher und später die Antwort auf diese Angriffe erhalten, so dass das Regime seine Tat bereut“. Die israelischen Angriffe rügte er als Verstoß gegen internationales Recht. Die Staatengemeinschaft dürfe solche Angriffe nicht ignorieren.

          Israel hatte zuletzt mitgeteilt, eine im Februar über seinem Gebiet abgeschossene iranische Drohne sei bewaffnet gewesen. Man gehe davon aus, dass das mit Sprengstoff beladene Flugobjekt auf einem Angriffseinsatz gewesen sei. Israel wertet dies laut Kommentatoren als ersten direkten Angriff des Irans auf sein Gebiet.

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