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Konflikt in Nagornyi-Karabach : Ein wachsender Brand

Ein Soldat geht nach einem Angriff Aserbaidschans an einem brennendem Gebäude vorbei. Bild: dpa

Moskau droht der Konflikt im Kaukasus zu entgleiten. Ankaras Parteinahme und Amerikas Fehlen begünstigen einen großen Krieg um eine kleine, unbedeutende Region.

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          Ganz haben die Waffen nie geschwiegen, seit der erste Karabach-Krieg vor 26 Jahren durch einen von Russland vermittelten Waffenstillstand beendet worden ist. Aber bis zum Ausbruch der Kämpfe vor einer Woche konnten internationale Vermittler stets verhindern, dass ein neuer Krieg daraus wurde, wenn die fast täglichen Zwischenfälle zu größeren Scharmützeln eskalierten.

          Nun kämpfen Armenier und Aserbaidschaner entlang der ganzen Frontlinie erbittert mit allem, was ihre Armeen aufzubieten haben. Raketen treffen zivile Ziele in Städten, die – noch – außerhalb des eigentlichen Kampfgebietes liegen. Ein gemeinsamer Aufruf der Präsidenten Amerikas, Frankreichs und Russlands, die Feindseligkeiten einzustellen, verhallte vergangene Woche ungehört.

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