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Druck auf Balkan-Route : Wie Österreich seine Grenzen schützen will

Flüchtlinge gehen im September 2015 nachts über Bahnschienen auf einen Checkpoint bei Röszke, Ungarn, zu. Bild: dpa

Die Regierung in Wien will eine Situation wie 2015 unbedingt verhindern, als Tausende Menschen über die Balkan-Route nach Österreich kamen. Drei Sicherheitsnetze würden das gewährleisten, sagt der Innenminister – und setzt wieder auf den „Dominoeffekt“.

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          Die Parole in Wien lautet, „2015“ dürfe sich nicht wiederholen. Gemeint ist damit nicht nur die schiere Zahl an Menschen, die vor fünf Jahren über die sogenannte Balkan-Route nach Österreich kamen (und in der Mehrzahl über Österreich nach Deutschland, Skandinavien und in andere Länder weiterzogen). Sondern gemeint ist das Bild der Menschenmassen, die mehr oder weniger ungehindert und unkontrolliert Grenzen überquerten.

          Stephan Löwenstein

          Politischer Korrespondent mit Sitz in Wien.

          Im Laufe jenes Jahres entwickelte sich sogar eine Gepflogenheit zwischen Ägäis und Alpen, die Migranten möglichst schnell durchs Land zur nächsten Grenze zu befördern, um sie jeweils so kurz wie möglich im eigenen Land zu haben – sie wollten ja ohnehin weiter. Wie aber soll ein solches Szenario jetzt verhindert werden?

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