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Awacs-Aufklärungsflüge : Bundestag beschließt Ausweitung des Afghanistan-Einsatzes

  • Aktualisiert am

Bis zu 300 deutsche Soldaten sollen in Awacs-Aufklärungsflugzeugen über Afghanistan fliegen Bild: dpa

Der Bundestag hat am Freitag mit großer Mehrheit beschlossen, dass die Bundeswehr sich mit bis zu 300 Soldaten an Awacs-Aufklärungsflügen über Afghanistan beteiligen wird. Damit sollen die Nato-Bündnispartner in Libyen entlastet werden.

          Die Bundeswehr wird sich mit bis zu 300 Soldaten an Awacs-Aufklärungsflügen über Afghanistan beteiligen. Der Bundestag stimmte dem Einsatz am Freitag mit großer Mehrheit zu. Er soll die Nato-Bündnispartner in Libyen entlasten. Die Truppenstärke der Bundeswehr in Afghanistan wächst damit auf bis zu 5300 Soldaten.

          Für den Einsatz stimmten im Bundestag 407 Abgeordnete. 113 waren dagegen, 32 enthielten sich. Neben Union und FDP hatte auch die SPD in der Debatte ihre mehrheitliche Zustimmung angekündigt. Die Linke und die Grünen lehnen den Einsatz ab. Mit der Awacs-Entscheidung wird die Truppenstärke der Bundeswehr in Afghanistan bereits zum sechsten Mal erweitert.

          Der Einsatz begann 2001 mit 1200 Soldaten. Ende des Jahres soll der Abzug der deutschen Soldaten beginnen, falls die Sicherheitslage es zulässt. 2014 soll der Kampfeinsatz der internationalen Schutztruppe beendet werden.

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