Australien :
Lockdown und Panikkäufe nach Corona-Fall in Canberra

Von Till Fähnders, Singapur
Lesezeit: 3 Min.
Hamsterkäufe: Kunden stehen in einem Supermarkt in Canberra an Donnerstag in einer Schlange
Mit strengen Lockdowns und Grenzschließungen hat Australien das Coronavirus lange eindämmen können. Doch eine niedrige Impfquote und die Delta-Variante drohen diesen Erfolg zunichte zu machen.

Mehr als zwölf Monate lang hatte es in der australischen Hauptstadt Canberra und Umgebung keinen einzigen Corona-Fall mehr gegeben. Doch diese Zeit der relativen Glückseligkeit hat nun ein Ende. Wie die Gesundheitsbehörden am Donnerstag mitteilten, ist zum ersten Mal seit einem Jahr eine Infektion mit Sars-CoV-2 bestätigt worden. Die Lokalregierung reagierte prompt. Ohne Zeit zu verlieren, verhängte sie einen siebentägigen Schnell-Lockdown über das Territorium: Die Bewohner dürfen nur noch für essentielle Erledigungen das Haus verlassen. Um 17 Uhr Ortszeit traten die neuen Maßnahmen in Kraft. Es ist die erste Ausgangssperre im Hauptstadtgebiet seit der Frühphase der Pandemie. Wie damals kam es auch am Donnerstag zu Panikkäufen.

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