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Außenpolitik Großbritanniens : Johnsons „Schwenk nach Asien“

Boris Johnson am 16. März in London Bild: EPA

Großbritannien will sich in der Außen- und Sicherheitspolitik der nächsten Jahre stärker auf die Bedrohung durch China konzentrieren. Boris Johnson will außerdem das Arsenal an Atomwaffen ausbauen.

          3 Min.

          Die sichtbarste Neuerung dürfte der neue, dem Beispiel des Weißen Hauses folgende „situation room“ sein, in dem Fotografen sicherlich einmal festhalten werden, wie Premierminister Boris Johnson mit Militärberatern und Geheimdienstchefs live aus dem Regierungsviertel einer fernen Antiterror-Operation folgen wird.

          Jochen Buchsteiner
          Politischer Korrespondent in London.

          Terrorismus steht aber nicht im Zentrum dieses „Integrated Review“, der die außen- und sicherheitspolitischen Prioritäten der nächsten Jahre definieren soll. Das mehr als hundert Seiten starke Dokument, das Johnson am Dienstag im Unterhaus vorstellte, setzt sich vor allem mit den geopolitischen Verschiebungen „in Richtung Osten“ – gemeint ist Asien – auseinander und versucht, dem Königreich darin eine gestaltende Rolle zuzuweisen.

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