https://www.faz.net/-gpf-a9p06

Außenpolitik Großbritanniens : Johnsons „Schwenk nach Asien“

Boris Johnson am 16. März in London Bild: EPA

Großbritannien will sich in der Außen- und Sicherheitspolitik der nächsten Jahre stärker auf die Bedrohung durch China konzentrieren. Boris Johnson will außerdem das Arsenal an Atomwaffen ausbauen.

          3 Min.

          Die sichtbarste Neuerung dürfte der neue, dem Beispiel des Weißen Hauses folgende „situation room“ sein, in dem Fotografen sicherlich einmal festhalten werden, wie Premierminister Boris Johnson mit Militärberatern und Geheimdienstchefs live aus dem Regierungsviertel einer fernen Antiterror-Operation folgen wird.

          Jochen Buchsteiner
          Politischer Korrespondent in London.

          Terrorismus steht aber nicht im Zentrum dieses „Integrated Review“, der die außen- und sicherheitspolitischen Prioritäten der nächsten Jahre definieren soll. Das mehr als hundert Seiten starke Dokument, das Johnson am Dienstag im Unterhaus vorstellte, setzt sich vor allem mit den geopolitischen Verschiebungen „in Richtung Osten“ – gemeint ist Asien – auseinander und versucht, dem Königreich darin eine gestaltende Rolle zuzuweisen.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Sankt Moritz ist einer der Hotspots für Immobilienkäufe in Skigebieten.

          Hohe Nachfrage : Sankt Moritz wird noch teurer

          Auch in Skigebieten wird gern Eigentum gekauft. Die Preise wurden auch durch Corona getrieben, besonders die Schweiz steht hoch im Kurs. Das sind die Trends der Reichen.
          Steckt der Euro in der Krise?

          Technische Analyse : Der Euro hat echte Probleme

          Der Euro steht an einem Scheideweg. Sollte er unter 1,15 Dollar fallen, besteht Potential, dass er weiter abwertet. Wo die Untergrenze wäre, wissen nur die Götter.
          Leif Eriksson war hier gewesen. Diese Gebäude der Wikingersiedlung an der Bucht L’Anse aux Meadows auf Neufundland sind allerdings rekonstruiert.

          Wikinger in Nordamerika : Tausend Jahre Einsamkeit

          Die Wikinger kamen bis nach Kanada. Aber wann? Jetzt ist es endlich gelungen, ihre Hinterlassenschaft dort exakt zu datieren.