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Auf strammem Rechtskurs : Können die Republikaner Macron schlagen?

Erstaunlich harmonisch: Barnier, Ciotti, Bertrand, Pécresse und Juvin (von links), die Kandidaten für die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner Bild: AFP

In Frankreich wollen die rechtsbürgerlichen Republikaner endlich wieder den Präsidenten stellen. Nun fehlt nur noch ein Kandidat, der es mit Emmanuel Macron aufnehmen kann.

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          Können die Republikaner noch Präsident? Klar, sagt der frühere Brexit-Chefvermittler Michel Barnier und beschreibt schon mal, wie er im nächsten Mai regieren würde. „Wir brauchen Vertrauen“, sagt der 70 Jahre alte Gaullist. Er glaubt, dass er es ausstrahlt und für einen teamfähigen Regierungsstil steht, bei dem „der Präsident präsidiert und die Regierung regiert“. Das allein entspreche den Institutionen der von de Gaulle entworfenen Verfassung.

          Michaela Wiegel
          Politische Korrespondentin mit Sitz in Paris.

          Seine ruhige Art kommt nicht überall gut an. Barnier argumentiere mit der Überzeugungskraft „einer Schlaftablette“, schrieb Le Journal de Dimanche und Valeurs actuelles befand, ihm fehle es an Energie. Die Financial Times hat in Barnier hingegen den Favoriten des Vorwahlkampfs ausgemacht, auch wenn keine Umfrage diese These erhärtet. Barnier geht es vor allem darum, eine Gegengestalt zum jungen, ungeduldigen Präsidenten zu verkörpern. Der „einsame, arrogante und manchmal verächtliche Stil“ Emmanuel Macrons sei für sein Scheitern verantwortlich, führt er aus. Das kommt bei den LR-Mitgliedern gut an, für die Barnier seit Wochen durchs Land tourt.

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