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Chinas Ministerpräsident : Auf dem Weg zu einer innovativen Zusammenarbeit

  • -Aktualisiert am

China-Reise im Mai 2018: Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang Bild: dpa

Deutschland sollte seine Bedenken zurückstellen und für Unternehmen aus China ein offenes Umfeld schaffen, empfiehlt der chinesische Ministerpräsident – und appelliert an Deutschland, gemeinsam mit seinem Land die multilaterale Ordnung zu verteidigen. Ein Gastbeitrag

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          Nach mehr als einem Jahr freue ich mich, Deutschland wieder zu besuchen. Dies ist meine vierte Deutschland-Reise als Ministerpräsident Chinas. Ich werde mit Kanzlerin Merkel die 5. Runde der chinesisch-deutschen Regierungskonsultationen leiten, die ersten, nachdem im März in beiden Ländern neue Regierungen gebildet wurden. Sie zielen darauf, den Rahmen für die Zusammenarbeit zwischen China und Deutschland der nächsten vier oder fünf Jahre festzulegen. Ich setze in diesen Besuch und diese Konsultationen große Erwartungen.

          Deutschland gilt als Land mit starker Fertigungsindustrie und als große Exportnation. Darauf beruht seine Wettbewerbsfähigkeit. Es erfreut sich einer offenen Atmosphäre und einer unermüdlichen Innovationsbereitschaft. Das Etikett „Made in Germany“ findet auf den Märkten der Welt große Anerkennung, viele mittlere und kleine Unternehmen erbringen als „heimliche Weltmeister“ großartige Leistungen, und die Industrie 4.0 bildet eine neue Wegmarke, mit der sich das Zeitalter der Vernetzung der Welt eröffnet.

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