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Mutmaßlicher IS-Anhänger : Ermittler decken Attentatsplan gegen früheren Präsidenten Bush auf

  • Aktualisiert am

Auf ihn wurde offenbar ein Anschlag geplant: der frühere amerikanische Präsident George W. Bush, hier aufgenommen am 3. Mai 2017 in Los Angeles Bild: dpa

Ein mutmaßlicher IS-Anhänger aus dem Irak sei festgenommen worden, teilte das amerikanische Justizministerium mit. Seinen Plan soll der damit begründet haben, dass Bush „für die Tötung vieler Iraker“ verantwortlich sei.

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          Ermittler in den Vereinigten Staaten haben amerikanischen Medien zufolge den Attentatsplan eines IS-Anhängers gegen den ehemaligen amerikanischen Präsidenten George W. Bush vereitelt. Ein 52 Jahre alter Mann aus dem Irak, der unter anderem im Bundesstaat Ohio lebte, sei am Dienstagmorgen festgenommen worden, teilte das US-Justizministerium mit.

          Der Mann ist US-Medien zufolge Anhänger der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS). Er soll geplant haben, weitere irakische Staatsangehörige in die USA zu schmuggeln, um den ehemaligen Präsidenten zu ermorden. Im Winter soll der Verdächtige nach Dallas gereist sein, um dort Bushs Wohnsitz auszuspionieren, so das Ministerium.

          Der 52 Jahre alte Mann soll seinen Plan damit begründet haben, dass Bush „für die Tötung vieler Iraker und die Zerstörung des gesamten Iraks verantwortlich“ sei, zitierte CNN aus Gerichtsdokumenten. Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 wenige Monate nach Bushs Amtsantritt hatten die USA einen „Krieg gegen den Terror“ begonnen. Dem Einmarsch in Afghanistan folgte 2003 der Krieg im Irak. Bush blieb Präsident bis 2009.

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