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Atomstreit : Washington setzt neue Sanktionen gegen Iran in Kraft

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Washington hat neue Sanktionen gegen Iran in Kraft gesetzt. Sie richten sich gegen Unternehmen und Personen, die Iran Kreditgeschäfte ermöglichen oder für die Regierung in Teheran iranisches Öl transportieren.

          Die Vereinigten Staaten haben neue Sanktionen gegen Iran in Kraft gesetzt. Präsident Barack Obama unterzeichnete am Dienstag eine entsprechende Anordnung, mit dem Kongress-Beschlüsse vom August umgesetzt werden.

          Die Sanktionen richten sich gegen Unternehmen und Personen, die  Iran Kreditgeschäfte ermöglichen oder für die Regierung in Teheran iranisches Öl transportieren. Der Westen will den Iran durch Sanktionen daran hindern, Atomwaffen zu entwickeln.

          Bisherige Maßnahmen hätten bereits „tiefer gehende und vorzeigbare Ergebnissen produziert“, sagte ein Sprecher des Weißen Hauses. Der Iran ist bereits von internationalen Bankgeschäften ausgeschlossen und muss wegen des Boykotts von Ölimporten durch die EU Einnahmeverluste hinnehmen. Der iranische Präsident Mahmud Ahmadineschad sprach zuletzt von einem „Psycho-Krieg“ und will an dem Atomprogramm festhalten, das nach iranischer Darstellung ausschließlich friedlichen Zwecken dient.

          Das amerikanische Militärforschungsinstitut Isis hatte zu Wochenbeginn einen Bericht veröffentlicht, wonach der Iran in den kommenden Monaten 25 Kilogramm Uran für die Verwendung in einem Sprengkopf produzieren könnte. Israel fordert seit Wochen ein entschiedeneres Vorgehen des Westens gegen den Iran. Berichten aus Teheran zufolge haben die Sanktionen bereits zu einer Abwertung der iranischen Währung Rial geführt. Auch sollen bestimmte Medikamente knapp werden, und die Arbeitslosigkeit steigt.

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