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Atomabkommen mit Iran : Zweifel an Teherans Beteuerungen

  • -Aktualisiert am

Leitet die Verhandlungen zum Atomabkommen mit Iran: Der EU-Diplomat Enrique Mora am Montag in Wien Bild: EPA

In Wien beginnt eine neue Verhandlungsrunde um eine Neuauflage des Atomabkommens mit Iran. Die beteiligten Staaten reagieren auf Beteuerungen Teherans äußerst skeptisch.

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          Unter Vorzeichen der Zweifel über einen baldigen konkreten Verhandlungserfolg hat am frühen Montagnachmittag in Wien eine siebte Gesprächsrunde zwischen Russland, China, Deutschland, Frankreich und Großbritannien auf der einen und Iran auf der anderen Seite begonnen. Dabei geht es darum, ob eine Rückkehr zur Atomvereinbarung JCPOA von 2015 möglich ist, aus der 2018 die Vereinigten Staaten ausgestiegen sind und in der Folge auch von Iran nicht mehr eingehalten wird. Da der neue amerikanische Präsident Joe Biden erklärt hat, zum JCPOA zurückkehren zu wollen, wird seit April darüber gesprochen. Doch seit dem Wechsel der politischen Führung in Teheran im Juni ruhten die Gespräche. Westliche Vertreter waren sich vor dieser Runde nicht einmal sicher, ob oder in welchem Ausmaß der bisherige Verhandlungsstand noch gilt.

          Am Tisch im Hotel „Palais Coburg“, in dem vor sechs Jahren der JCPOA ausgehandelt worden war, sitzen unter Gesprächsführung des EU-Spitzendiplomaten Enrique Mora die fünf Staaten den Unterhändlern der neuen iranischen Regierung gegenüber. Dieses Format ist in der Vereinbarung vorgesehen, weswegen die ausgestiegenen Amerikaner nicht direkt mit am Tisch sitzen.

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