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Syrien : Kämpfe an israelischer Grenze

  • Aktualisiert am

Von Israel aus fotografiert: Kämpfe in Syrien Bild: dpa

Die Stadt ist die letzte wichtige Bastion von Baschar al Assad im Süden Syriens: Rebellen sind in Baath City eingedrungen. Das Gebiet nahe den Golan-Höhen ist stark umkämpft.

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          Kämpfer der radikal-islamischen Nusra-Front haben zusammen mit weiteren Rebellen im Süden Syriens eine Stadt nahe der Grenze zu Israel angegriffen. Es gelang ihnen am Donnerstag, zumindest zeitweise in Baath City einzudringen. Die Stadt ist die letzte wichtige Bastion der Truppen des syrischen Präsidenten Baschar al Assad in der Provinz Kuneitra. Sie grenzt an die von Israel besetzten Golan-Höhen.

          In der Provinz kontrollieren die Assad-Truppen ansonsten nur noch den Nachbarort Chan Arnaba. „Sollten sie fallen, hätten die Rebellen die zweite Provinz nach Rakka unter ihre Kontrolle gebracht“, sagte ein Aktivist in der Region.

          Die im Norden Syriens gelegene Provinz Rakka hat die Extremisten-Miliz Islamischer Staat eingenommen. Gegen die IS-Kämpfer geht Amerika mit Luftangriffen vor. Der IS hat in weiten Teilen Syriens und des Irak ein Kalifat ausgerufen.

          Tausende der 30.000 Einwohner von Baath City sind vor den Kämpfen geflohen. Rebellen der mit Al Qaida verbündeten Nusra-Front lieferten sich heftige Gefechte mit Regierungssoldaten. Aktivisten berichteten, die Aufständischen seien an den Stadtrand zurückgedrängt worden. An der Offensive nahmen demnach rund 2000 Aufständische teil.

          Mit ihrem Vormarsch weiteten sie die Kontrolle über ein Gebiet aus, das in der Nähe der Golan-Höhen und Jordaniens liegt. Zudem ist die Hauptstadt Damaskus, die Machtbasis Assads, nur rund 70 Kilometer entfernt. Die Rebellen wollen einen Weg nach Damaskus freikämpfen und sich mit den Rebellen dort zusammenschließen.

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