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Sonderwirtschaftszone : Südkorea bietet Norden Gespräche über Kaesong an

  • Aktualisiert am

Ansicht auf Kaesong Bild: dpa

Ein Sprecher des südkoreanischen Vereinigungsministeriums hat dem Norden am Donnerstag Gespräche über die Sonderwirtschaftszone angeboten. Wegen der Spannungen zwischen den beiden Ländern ist der Zugang zu der Anlage seit Anfang April gesperrt.

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          Südkorea hat den Norden zu offiziellen Gesprächen über das gemeinsame Industriegebiet Kaesong aufgefordert. „Wir bieten offizielle Gespräche zwischen Regierungsbehörden an“, sagte der Sprecher des Vereinigungsministeriums in Seoul, Kim Hyung Seok, am Donnerstag. Sollte Pjöngjang aber nicht bis Freitag reagieren, müsse Seoul ernsthafte Konsequenzen ziehen, warnte Kim. Die Warnung bezog sich womöglich auf einen dauerhaften Rückzug aus dem Industriegebiet, in dem 123 südkoreanische Unternehmen normalerweise 53.000 Personen beschäftigen.

          Angesichts der Spannungen zwischen den beiden Ländern ist der Zugang zu der Anlage seit dem 3. April gesperrt. Am 9. April zog Nordkorea zudem sämtliche Arbeitskräfte aus dem Gebiet ab, das zehn Kilometer innerhalb des nordkoreanischen Territoriums liegt. Derzeit befinden sich noch 176 der sonst 850 südkoreanischen Mitarbeiter in der Anlage. Der Rückzug der Nordkoreaner kam überraschend, da Kaesong für den Norden eine wichtige Quelle von Devisen ist. Seit ihrer Gründung im Jahr 2004 war sie daher von den Spannungen zwischen den Nachbarn kaum betroffen.

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