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Pakistan : Gericht verbietet amerikanische Drohnenangriffe

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Eine Drohne des Typs „Predator B“ auf der amerikanischen Marinebasis in Corpus Christi (Texas). Bild: AP

In der pakistanischen Provinz Khyber-Pakhtunkhwa hat ein Gericht angeordnet, amerikanische Angriffe mit unbemannten Luftfahrzeugen zu verhindern und angeordnet, die Kampfdrohnen notfalls abschießen zu lassen.

          Ein pakistanisches Gericht hat angeordnet, die Regierung des Landes müsse die amerikanische Drohnenangriffe stoppen und die unbemannten Flugzeuge notfalls abschießen lassen. Der oberste Richter der Provinz Khyber-Pakhtunkhwa, Dost Mohammad Khan, verurteilte die Angriffe am Donnerstag in Peshawar als „Kriegsverbrechen“, durch die tausende Zivilisten getötet worden seien. Khan machte den amerikanischen Auslands-Geheimdienst CIA für die Angriffe verantwortlich. Die bisherige pakistanische Regierung hat die seit Jahren andauernden Drohnenangriffe immer wieder öffentlich verurteilt. Ihr wurde aber vorgeworfen, sie heimlich zu dulden.

          Laut Erhebungen des in London ansässigen „Buerau of Investigative Journalism“ führte die CIA unter Präsident Barack Obama und seinem Amtsvorgänger George W. Bush seit 2004 368 Drohnenschläge über Pakistan aus. Dabei sollen bis zu 884 Zivilisten ums Leben gekommen sein. Die Gesamtzahl der Toten liegt den Angaben zufolge zwischen 2.541 und 3.533.

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