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Nordkoreas Atomwaffenprogramm : Kerry will „ernsthafte Verhandlungen“

  • Aktualisiert am

Vereint gegen Nordkoreas Atomwaffenprogramm: Die Außenminister von Südkorea (Yun Byung-se), Japan (Fumio Kishida) und Amerika (John Kerry) Bild: Reuters

Mit Sorge blickt die Welt auf die Atomtests in Nordkorea. Amerikas Außenminister Kerry zeigt sich zu Verhandlungen bereit. Stellt dafür jedoch klare Bedingungen.

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          Amerikas Außenminister John Kerry hat Nordkorea zum Einfrieren seines Atomprogramms und zur Aufnahme „ernsthafter Verhandlungen“ aufgefordert. „Wir haben oft gesagt, dass wir bereit sind, uns mit Nordkorea hinzusetzen, um über Nichtangriffs- und Friedensfragen zu sprechen“ sowie über wirtschaftliche Entwicklung, sagte Kerry am Sonntag in New York. Zuvor hatte sich Kerry mit seinen Kollegen aus Japan und Südkorea getroffen. Dafür müsse Pjöngjang jedoch einem Einfrieren seines Atomprogramms zustimmen und keine weiteren provokanten Aktionen starten, besonders keine neuen Tests.

          Nordkorea hatte Anfang September seinen fünften und bislang stärksten Atomwaffentest ausgeführt, dem eine Reihe von Raketentests vorausgingen. Danach hatte das isolierte kommunistische Land „weitere Maßnahmen“ angekündigt, um seine atomare Schlagkraft „in Qualität und Umfang“ weiter zu stärken.

          Mit dem Test hatte Nordkorea abermals gegen ein Verbot des UN-Sicherheitsrats verstoßen. Das UN-Gremium berät derzeit über weitere Strafmaßnahmen. China, einziger Verbündeter Nordkoreas, setzt sich für eine Wiederaufnahme der Sechs-Parteien-Gespräche ein, zu der in der Vergangenheit auch die Amerikaner, Japan, Russland und Südkorea gehörten. Nordkorea zog sich 2009 offiziell aus den Gesprächen zurück.

          Nach Nordkoreas Atomtest : Amerikanische Bomber fliegen über Südkorea

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